Futtermittel
Kurz gefasst findet Ihr hier noch mal die Futtermittel: Kurzfassung der Futtermittel (bitte klicken)
Für die Futterportionsgestaltung sind nicht allein Kenntnisse über den Nährstoffbedarf des Hundes notwendig, sondern auch über die verschiedenen Futtermittel, ihre Nährstoffgehalte und ihre zweckmäßige Zubereitung. Die Futtermittel können tierischer, pflanzlicher oder mineralischer Herkunft sein. Während früher in der Hundeernährung Futtermittel tierischer Herkunft dominierten, gewinnen heute pflanzliche Produkte mehr und mehr an Bedeutung. Als wichtigstes Kriterium zur allgemeinen Einschätzung eines Futtermittels kann das Verhältnis von verdaulichen Rohproteinen zu verdaulicher Energie herangezogen werden. Siehe gesamt Tabelle am Schluss.
zeichnen sich durch einen hohen Protein-, evtl. auch Fettgehalt aus. Kohlenhydrate kommen nur in geringeren Mengen vor (Glykogen in Leber und Muskulatur, Milchzucker in Milch und Milchprodukten), Rohfaser fehlt. Diese Futtermittel werden im Allgemeinen gut akzeptiert und verdaut. Eine Ausnahme bilden Keratinhaltige Materialien wie Haare, Haut, Federn, stark mineralisierte Knochen sowie Futtermittel mit Enzymhemmstoffen (Eiklar) oder enzymresistenten Komponenten (Milchzucker in der Milch).
Teilweise werden
Schlachtabfälle tief gefroren gehandelt; evtl. im Ausgangsmaterial enthaltene
Bakterien oder Vieren werden dadurch nicht abgetötet.
Unter den Parasitenzwischenformen haben die Bandwürmerfinnen zweifellos die größte Bedeutung. Die Finnen des geränderten Bandwurms findet sich als hasel– bis walnussgroße Blase vorwiegend am Netz bzw. Dickdarm, evtl. auch an den Vormägen des Rindes. Die Finnen des Hunde-Bandwurms, die sich al kirsch- bis apfelgroße Blasen vor allem in Lunge und Leber von Wiederkäuern und Schweinen vorkommen, sind nur scheibenförmiger Zerlegung dieser Organe sicher feststellbar. Relativ häufig findet sich dieser Bandwurm bei Hütehunden.
Unter den schädlichen Bakterien sind Salmonellen auf rohen Innereien, aber auch in Tier– oder Fischmehl nicht selten, in Eiern dagegen eher die Ausnahme. Ob es nach Aufnahme von befallenen Materialien zu Krankheitserscheinungen kommt, hängt von der Salmonellenart, der Menge der aufgenommenen Bakterien sowie der Widerstandskraft des betreffenden Hundes ab. Andere schädliche Bakterien könnten ebenfalls auf Produkten vorkommen, die nicht unter optimalen Bedingungen gewonnen oder nicht erhitzt wurden.
Unter den Virusarten hat der Erreger der Aujeszykischen Krankheit, der Pseudowut, heute die größte Bedeutung, da sich der Hund bei Aufnahme von kontaminiertem Fleisch oder Schlachtabfällen infizieren kann und diese Krankheit stets tödliche verläuft. Da befallene Rinder akute erkranken und schnell ausgemerzt werden, ist das Infektionsrisiko bei Rinderprodukten relativ gering. Das Virus ist dagegen in Schweinebeständen weit verbreitet und bleibt aber vielfach unerkannt.
Der bisher nicht sicher nachgewiesene Rinderwahnsinn (BSE) kann bei üblicher Kochtemperatur offenbar nicht inaktiviert werden. Über den Übertragungsweg besteht noch Unsicherheit. Das Risiko, infiziertes Fleisch in Deutschland zu kaufen, ist jedoch außerordentlich gering.
Neben den Erregern selbst kommen gelegentlich auch Gifte vor, die sich in verdorbenen Futtermitteln gebildet haben. Gefährlich ist die Anreicherung mit dem Toxin des Bakteriums Clostridium botulinum, das schwere Lähmungen auslösen kann.
W
Daher Futtermittel aus
tierischer Herkunft vor her gut durch zu kochen, da sie mit Parasiten und
Infektionserregern, die auf Fleischfresser übertragbar sind kontaminiert sein
können. Schweinefleisch immer Kochen. Das Kochwasser kann mitgefüttert werden,
z.B. zum Einweichen der Futterflocken). Am besten immer in kleine Stücke
schneiden, da der Hund in der Wohnung selten den Platz hat um große Stücke (ohne
etwas schmutzig zu machen) zu verspeisen.
(Muskelfleisch) und seine Verarbeitungsprodukte (Mett) enthalten im wesentlichen Protein und Fett. Der Fettanteil kann je nach Herkunft den Eiweißanteil übersteigen, vor allem bei fettem Schweine-, Rind- und Hammelfleisch. Mageres Fleisch liefern Pferd, Geflügel und Kaninchen.
Reine Fleischfütterung
ist für Hunde keineswegs geeignet, da neben wichtigen Mineralien und Vitaminen
auch strukturierte, schwerverdauliche Komponenten fehlen, die für eine
ausreichende Darmbewegung sorgen. Einseitige Fleischernährung fördert
Ausfallerscheinungen am Skelett bzw. Fehlgärungen im Dickdarm und die Bildung
von schmierig, übel riechenden Kot.
Wurstwaren
aus dem Lebensmittel bereich sind wegen ihres hohen Fett-, Salz- und Gewürzgehalt nicht geeignet. Jedoch ist bei Fütterung ist darauf zu achten, daß keine Wursthüllen aus Kunststoff und auch die zum Abbinden der Wurstenden verwendeten Metallstücke und Schnüre nicht gegeben werden.
Leber in erhöhten Mengen wirkt infolge Fermentation des Glygokens im Dickdarm abführend. Niere und Leber sollt in nicht zu großen Mengen und nicht zu oft verfüttert werden, da es ein Entgiftungsorgan ist.
Neben- und Abfallprodukte sind in der Hundefütterung weit verbreitet, vor allem Vormägen der Wiederkäuer und Schweinemägen, aber auch Euter und Lunge. Die Vormägen der Wiederkäuer (Pansen, Haube, Blättermagen) kommen meistens gereinigt (frisch oder getrocknet) in den Handel. Der Inhalt ungereinigter Vormägen (grüner Pansen) wird von den meisten Hunden gerne gefressen. Neben dem intensiven Geruch, der eine Lagerung im Haushalt fast ausschließt, ist zu beachten, daß der Vormageninhalt häufig erhebliche Beimengungen wie Sand, Stein oder Metallstücke aufweist, die insbesondere für unerfahrene junge Hunde risikoreich sind. Schweinemägen vor dem Füttern kochen
Vor dem Füttern zerkleinern und kochen, um die Aufnahme und Verdaulichkeit zu verbessern.
Vor dem verfüttern muß
die Luftröhre längs aufgeschnitten werden, da sich einzelne Knorpelringe der
Luftröhre leicht über die Zunge schieben können. Kann roh oder gekocht gefüttert
werden.
Roh oder gekocht
verfüttern.
Roh oder gekocht füttern.
sind getrocknet und sollten nur in begrenzten Mengen (10-20% der Tagesportion) verfüttert werden.
wird selten gefüttert, es ist leicht verderblich. Durch Kochen wird es vor Verderblichkeit geschützt. Die Behauptung, das frisches Blut die Schärf des Hundes steigert, ist unwahrscheinlich und bisher nicht erwiesen.
Knochen:
Stark splitternde Knochen
wie z.B. von Wild oder Geflügel sollten nicht gefüttert werden, hier besteht
Verletzungsgefahr in Maul, Rachen oder auch Magen und Erstickungsgefahr.
Überhöhte Fütterung von Knochen begünstigt Knochenkotbildung mit Verstopfung. Knochen können bei richtiger Auswahl und Dosierung zur Mineralstoffergänzung der Gesamtration genützt werden. Hierfür sind die Knochen jüngerer Tiere (Kälber, Mastschweine) oder die weniger festen Rippen- und Brustbeinknochen geeignet. Knochen müssen vor dem Füttern abgekocht werden.
Nach übermäßiger Fütterung bindegewebsreicher Materialien können Verdauungsstörungen eintreten (Flatulenz mit übel riechenden dunklem bis schwarzem Kot). Nach überhitzen ist mit einer verringerten Verdaulichkeit zu rechnen.
Unter den Tiermehlen ist zwischen Einzelprodukten, die aus isolierten Geweben und Organen hergestellt werden (wie Fleisch-, Blut-, Leber-, Federnmehl, Knochenschrot) sowie Gemischen aus den Gesamtabfällen (Tiermehl bzw. Geflügelabfallmehl) zu unterscheiden. Diese Verareitungsprodukte aus Schlachtabfällen kommen nur nach ausreichender Erhitzung in den Handel, doch ein hygienisches Restrisiko der Kontamination vor allem mit Salmonellen bleibt bestehen.
Durch den Wasserentzug ist der Nährstoffgehalt von Fleisch-, Blut-, Knochen- und Lebermehl deutlich höher als in den frischen Produkten. Durch den Trocknungsprozess leidet im allgemeinen die Verdaulichkeit. Federn, Haare, Borsten und Hornreste bestehen überwiegend aus schwerverdaulichen Keratin. Aufgrund der geringen Verdaulichkeit und mäßigen Akzeptanz sind sie nur in begrenzten Umfang in die Futterportion zu mischen. Tiermehl ist ein Gemisch aus verschiedene Schlachtabfällen, die nach erhitzen und zerkleinern getrocknet werden.
Die Akzeptanz frischer
Fische ist im allgemeinen gut, die Nährstoffzufuhr ausgeglichen, wenn die
Fischeinsgesamt (einschließlich Skelett und Organe) aufgenommen werden. Die im
Fisch enthaltenen Gräten sind kein besonderes Risiko, sofern es sich nicht um
große und stark mineralisierte, wenig elastische Skelettanteile handelt. Frische
Fische sind stets zu kochen, um die z.T. vorkommenden hitzeempfindlichen
Vitaminblocker (insbesondere im Süßwasserfisch) und mögliche schädliche
Parasitenzwischenformen oder Bakterien zu inaktivieren. Im Handel werden auch
Trockenfisch angeboten. Trotz relativ günstiger Futtereigenschaft sollte Fisch
und Fischprodukte nur in begrenzten Mengen gefüttert werden, da der Hund sonst
schnelle nach „Fisch“ riecht.
Kuhmilch ist ein wertvolles, hochverdauliches Nahrungs- und Futtermittel, kann aber in der Hundefütterung nur begrenzt verwendet werden. Nicht jeder Hund kann den Milchzucker verwerten, da ihm dann das wichtige Enzym Laktase fehlt. Wird dem Hund von klein auf immer wieder Milch oder Milchprodukte gegeben verträgt er es normalerweise schon.
Milch kann zum einweichen von Trockenfutter verwendet werden.
Gerne werden auch
gesäuerte Milchprodukte wie: Dickmilch oder Joghurt gefressen. Es werden auch
Quark und Käse (Käse: Vorsicht wegen Salz und Gewürzen) verfüttert. Hüttenkäse
und Buttermilch werden ebenfalls gerne gefressen. Hirtenhunde bekommen in Ihrer
Heimat meist Ziegemilch, Ziegenjoghurt, Schafsmilch oder auch Schafsjoghurt,
dies wird meist lieber gefressen als Kuhmilchprodukte, sind auch reichhaltiger
an Vitaminen.
Eier und Eierprodukte werden nur selten in größeren Mengen in der Hundefütterung eingesetzt. Eiklar von Hühnern, aber auch von Enten enthält einen Hemmstoff, der die Verdauung des Eiweißes beeinträchtigt. Nach der Fütterung größerer Mengen von rohem Eiklar stellen sich daher Verdauungsstörungen ein. Der Hemmstoff wird durch Kochen inaktiviert, ähnlich wie ein im Eiklar enthaltenes Protein, das Biotin zu binden vermag und dessen Absorption verhindert. Eier sollten daher – auch im Hinblick auf das Infektionsrisiko mit Salmonellen nur gekocht gefüttert werden. Getrocknete und zerkleinerte (am besten gemahlen) Eierschallen sind zur Mineralstoffergänzung geeignet, da sie etwa aus einem drittel aus Calcium bestehen.
Futtermittel pflanzlicher Herkunft gewinnen in der Ernährung des Hundes immer größere Bedeutung. Während bisher vor allem stärkereiche Futtermittel als Energielieferant dienten, werden heute in zunehmenden Maße auch proteinreiche pflanzliche Produkte genutzt. Im Vergleich zu Futtermitteln tierischer Herkunft besitzen sei aufgrund mehr oder weniger großer Anteile an schwerverdaulichen Faserstoffen eine geringere Verdaulichkeit und werden meistens weniger gerne gefressen.
Futtermittel pflanzlicher
Herkunft sind selten mit Erregern kontaminiert, die dem Hund schaden könnten.
Sie müssen in der Regel zerkleinert und gekocht werden, um die Aufnahme zu
verbessern und insbesondere die Verdaulichkeit zu erhöhen. Pflanzlich Stärke
wird durch Kochen oder feuchter Wärme für Verdauungsenzyme besser angreifbar. Im
Haushalt lässt sich dieses Ziel durch Übergießen mit heißem Wasser oder leichtes
Erwärmen erreichen, in der Futtermittelindustrie durch Behandlung mit
Infrarotstrahlen (Mikronisieren), Walzen unter Zusatz von Heißdampf
(Extrudieren) oder Puffen (Anwendung trockener Wärme).
Gemüse wird nach vorheriger Zerkleinerung mit wenig Wasser kurz aufgekocht, damit die Zellwände zerreißen und der Zellinhalt austritt; um die Vitaminverluste gering zu halten, sollte möglichst ein Druckkochtopf verwendet werden. Geringe Mengen an Gemüse können, wenn der Hund daran gewöhnt ist, auch roh anderen Futtermitteln untergemischt werden.
Weizen, Mais, Hirse, Hafer, Reis sind aufgrund ihres hohen Gehaltes an Stärke vor allem als Energielieferant zu betrachten. Hier werden in erster Linie Mais, Weizen, Reis und Hafer verwendet, seltener Roggen und Hirse. Sie gibt es in verschieden Zubereitungsformen im Handel. Getreideschrot sind zerkleinerte Getreidekörner, die dieselbe Zusammensetzung aufweisen wie das Ausgangsmaterial. Für Getreideflocken werden Mais- und Weizenkörner insgesamt verwertet, so daß der Nährstoffgehalt gegenüber dem Ausgangsmaterial unverändert bleibt. Zur Herstellung von Haferflocken oder Grieß bzw. Graupen aus Gerste müssen Spelzen z.T. auch Frucht- und Samenschalen entfernt werden, weshalb das Produkt gegenüber dem Ausgangsmaterial weniger Rohfasern enthalten. Durch die bei der Flockenherstellung einwirkende Druck und die Wärme der Walzen wird die Verdaulichkeit der Stärke verbessert.
hat vermutlich wegen seiner leichten Handhabung nach dem Kochen (keine Verkleisterung) und seiner guten Akzeptanz in der Hundefütterung weite Verbreitung gefunden. Reis ist ähnlich wie die anderen Getreidearten primär ein energielieferndes Futtermittel mit wenig Eiweiß und Mineralien. Durch das Polieren gehen wertvolle Komponenten wie wasserlösliche Vitamine, Gerüststoffe und Fett verloren. Aus diesem Grund ungeschälten Reis dem Polierten vorziehen. Vollkornreis wird auch gerne gefressen.
stellen eine gute Quelle für Vitamin E und wasserlöslichen Vitaminen dar. Wegen des hohen Gehaltes an ungesättigten Fettsäuren, der ernährungsphysiologisch günstig zu bewerten ist, sind die jedoch nicht gut lagerfähig (Risiko des Ranzigwerdens).
mit einem Gehalt von 10 bis 12% Rohfaser läßt sich wegen ihrer mäßigen Verdaulichkeit (etwas 65%) und Akzeptanz nur in begrenzten Ausmaß in der Hundefütterung einsetzen. Da die unverdaulichen Gerüststoffe der Kleie Wasser binden, den Füllungsdruck im Dickdarm erhöhen und die Peristaltik anregen, kann Kleie zur Regulierung der Darmtätigkeit – besonders im Kombination mit hochverdaulichen Stoffen wie Schlachtabfällen oder Getreidemehlen – mit Erfolg verwendet werden. Der Kleieanteil sollte etwa 5 bis 10% der Futtertrockensubstanz betragen.
sind eiweißreiche Produkte (rd. 60 bis 70% Rohprotein) von hoher Verdaulichkeit (rd. 90%), die in Duttermischungen für Hunde in begrenztem Umfang - 10 bis 20% der Portion – genutzt werden.
Die Rohfaser der
Hülsenfrüchte zeichnet sich durch einen geringen Ligningehalt aus, so dass ein
relativ hoher Anteil im Dickdarm unter Beteiligung der Darmbakterien verdaut
werden kann. Allerdings führen sie durch ihren sehr hohen Faser- und
Eiweißgehalt zur Überaktivität der Darmbakterien. Dies kann Bauchkrämpfe und
eine unangenehme gesteigete Darmwinde ("Flatulenz") bewirken. Nach Fütterung
großer Mengen wurden verstärkt Blähungen beobachtet. Erbsen und Bohnen müssen
vor dem Verfüttern zur Verbesserung der Verdauung aber auch zur Vernichtung des
in Gartenbohnen enthaltene Giftstoffes Phasin, gekocht werden.
weisen ähnliche Eigenschaften wie Erbsen und Bohnen auf. Von Sojabohnen werden vorrangig die nach der Fettgewinnung verbleibenden Rückstände als Futtermittel verwendet (siehe unten). Heute gelingt es jedoch, durch mikronisieren und walzen eine gut verdauliche Flocke aus der Gesamtbohne mit hohem Fettgehalt herzustellen. Sojaflocken sind energie- und eiweißreich. Nach einseitiger Fütterung kann es aber vermehrt zu Blähungen kommen.
Neueste Erkenntnisse habe ergeben das Sojabohnen Fermenthemmstoffe enthalten, die die Eiweißverdauung verhindern.
sind eiweiß- und fettreich. Das Fett weist einen hohen Anteil an ungesättigten Fettssäuren auf, die sich auf den Glanz des Haarkleides auswirken. Leinsamen enthalten jedoch ein blausäurehaltiges Gift, so daß sie vor dem Verfüttern eingeweicht und anschließend 5 Minuten lang aufgekocht werden müssen. Bei ganzen Körnern dient das Kochen auch zur Sprengung der äußeren Schale.
Unter den nach
Gewinnungen von Ölen und Fetten aus fettreichen Samen und Früchten anfallenden
Rückständen haben Sojaprodukte in den letzten Jahren die größte Bedeutung
erlangt. Sie sind als Sojaextraktionsschrot oder Sojaproteinisolat im Handel zu
erhalten. Die Sojaprodukte kommen nicht nur als Schrote, sondern auch –
insbesondere in Fertigprodukten – in texturierter Form in den Handel. Dazu wird
das Eiweiß zunächst in eine fadenartige Struktur überführt und dann zu
fleischähnlichen Substanzen >>versponnen<< (TOFU). Sojaextraktionsschrot kann in
Mengen von 10 bis 15% in Futterrationen eingesetzt werden. Grenzen ergeben sich
aufgrund der Akzeptanz und der Nebenwirkungen im Dickdarm.
Von den übrigen
Rückständen der Fettgewinnung kommen allenfalls Erdnuss- und
Leinsamenprodukte als Futtermittel in Frage. Erdnussextraktionsschrot aus
enthülster Saat weisen einen ähnlichen Rohproteingehalt auf wie
Sojaextraktionsschrot – bei weniger Rohfaser. Leinsamenextraktionsschrote wurden
in der Hundefütterung bisher selten verwendet. Ihre Verdaulichkeit erreicht etwa
85%. Bemerkenswert sind der hohe Selengehalt sowie die diätetisch günstig
wirkenden Schleimstoffe in Leinsamen und Leinsamenextraktionsschroten, aber auch
ein hitzeempfindlicher Stoff, der Vitamin B6 zu inaktivieren vermag.
Hefen
Futterhefen sind mit etwa 50 bis 60% Rohprotein eiweißreich und können eiweißarme Futtermittel ergänzen. Wegen des bitteren Geschmacks müssen sie, wenn sie in größeren Mengen oder als Zusatzpräparat verwendet werden sollen, entweder zuvor entbittert oder gut mit anderen Futtermitteln vermischt werden, um eine ausreichende Akzeptanz zu erreichen.
Wurzeln und Knollen
Kartoffeln liefern aufgrund ihres hohen Stärkegehaltes vorwiegend Energie. Vor der Verfütterung sind Keime zu entfernen, die Kartoffeln sorgfältig reinigen und in der schale kochen. Wegen des möglicherweise hohen Gehalts an giftigen Solanin muß das Kochwasser verworfen werden. Die Kartoffeln werden am besten mit Schale zerkleinert und mit anderen geeigneten Futtermitteln vermischt. Auf diese Weise bleiben die Verluste von wasserlöslichen Vitaminen gering. Kartoffeln können wegen ihrer guten Akzeptanz bis zu 60% der Trockensubstanz einer Futterration stellen. Sie haben sich u.a. bei Hunden mit viel Bewegung gut bewährt. Rohe Kartoffeln sind fast unverdaulich. Kartoffeln sind für Hunde die keinen Reis vertragen eine gute alternative, vor allem bei Durchfall.
Möhren
enthalten neben pflanzlichen Gerüststoffen und sonstigen Kohlenhydraten einschließlich Zucker aus das Provitamin A (?-Karotin), das vom Hund genutzt werden kann. In Mengen bis zu 20 g/kg Körpergewicht/Tag können Möhren, die einer Verdaulichkeit von 90% erreichen, nach Gewöhnung roh gefüttert werden. Sie begünstigen bei Hunden, die zu übermäßiger Futteraufnahme neigen, eine frühe Sättigung. Wichtig: bei der roh Fütterung am besten fein geraspelt und immer einen Schuss Öl zu geben, damit der Körper das fettlösliche Vitamin A verwerten kann. Ansonsten können sie gekocht und dann am besten püriert oder zerdrückt gegeben werden.
Rote Bete
sind ähnlich zu verwende, jedoch arm an ß-Karotin.
Trockenschnitzel
bezeichnet man das Mark der Zuckerrüben nach Entfernung der Zuckers. Si sind in kleinen Mengen (bis 5%) zur Regulierung der Darmtätigkeit durchaus geeignet.
Gemüse, Obst und Nüsse
Gemüse wie Salat, Grünkohl, Petersilie, Schnittlauch, Spinat oder Tomaten weisen in frischen Zustand einen hohen Wassergehalt und relativ große Mengen an pflanzlichen Gerüststoffen - in der Regel über 10% in der Trockensubstanz - auf. Ihre Verdaulichkeit leibt meistens unter 70%. Die Die Gehalte an verdaulicher Energie ebenso wie an verdaulichen Eiweiß sind entsprechend sind entsprechend gering. Aufgrund ihrer Gerüststoffe und Vitamine können geringe Gemüsemengen faserarmen, einseitigen zusammengesetzten Rationen zugemischt werden (bis zu 5% der Trockensubstanz.) Zur besseren Akzeptanz und Verdaulichkeit wird das Gemüse bei Einsatz größerer Mengen zuvor kurz gekocht.
Luzernergrünmehl
hat sich in Kombination mit Schlachtabfällen oder anderen hochverdaulichen Rationen in Mengen bis zu 5% in der Trockensubstanz zur Regulation der Darmtätigkeit bewährt. Auch in Diäten für fette Hunde läßt sich Luzernergrünmehl, dessen Akzeptanz allerdings nicht sehr hoch ist, verwendet.
Tomatenmark
Ähnlich günstige diätische Wirkung wie von den zuvor genanten Stoffen wurden auch von geringen Mengen an Tomatenmark berichtet, das rund 4% Pektin enthält.
Mit Zwiebeln und Knoblauch lassen sich entgegen der weit verbreiteten Volksglauben Würmer nicht abtreiben. Übermäßige Zwiebelfütterung begünstigt Blutarmut. Aus diesem Grund und wegen der auftretenden Geruchsbelästigungen sind größere Mengen roher Zwiebeln für Hunde nicht geeignet. Neueste Studien nach können Zwiebeln und Knoblauch sogar giftig wirken
Äpfel
werden gelegentlich verfüttert. Sie enthalten neben rund 85% Wasser vorwiegend Pektine und Zucker. Bei chronischen Darmerkrankungen werden Apfeldiäten empfohlen. Die hohen Vitamin C Gehalte im Apfel sind für den Hund ohne Bedeutung, da sein Organismus Vitamin C zu synthetisieren vermag. Geraspel sind sie leicht verdaulich.
Getrocknete Pflaumen
heben auch beim Hund eine deutlich abführende Wirkung, so da sie bei festem Kot verwendet werden können (eingeweicht und entkernt).
Bananen
sind aufgrund ihres hohen Stärkegehaltes als Energiequellen anzusehen. Bei Fütterungen in größeren Mengen müssen sie zuvor gekocht werden, um die Verdaulichkeit zu erhöhen. Vorsicht auch hier haben neue Studien bei einer zu großen Menge eine Vergiftungsgefahr ergeben. Ich empfehle Bio-Bananen, hier ist die Schale nicht gespritzt und somit auch gesünder für den Menschen selbst, denn schon alleine beim Anfassen der Bananen nimmt eine Menge der Schadstoffe des hochgiftigen Spritzmittels auf.
Nüsse
liefern vorwiegend Energie in Form von Fett. Nach ausreichender Zerkleinerung werden die enthaltenen Fette gut verdaut. Aufgrund des möglichen Blausäuregehaltes sollten Mandeln nur in geringen Mengen verfüttert werden. Gesalzene Nüsse sollte nicht gefüttert werden, und wenn nur in ganz kleinen Mengen. Allerdings sollten dies nur in ganz geringen Mengen gefüttert werden, das Nüsse einen sehr hohen Phosphorgehalt haben und zu Blasensteinen und zu Störungen im Knochenstoffwechsel führen können. Walnüsse sind für den Hund Gift!
Fette und Öle
sind reine Brennstoffe. Sie enthalten außer essentiellen Fettsäuren keine anderen lebensnotwendigen Nährstoffe und können besonders bei Hunden mit hoher Energiebedarf und hoher Bewegungsleistung eingesetzt werden. Akzeptanz und Verträglichkeit sind im allgemeinen gut. Fette mit einem hohen Anteil an Buttersäuren oder mittellangen Fettsäuren wie Palmkernfett oder Kokosöl sind in größeren Mengen allerdings weniger verträglich, da diese Fettsäuren beim Hund abführend wirken, evtl. auch Erbrechen verursachen.
Fette pflanzlicher Herkunft enthalten in der Regel hohen Anteile an ungesättigter Fettsäuren. Dadurch sind sie jedoch weniger stabil, so daß ein größeres Risiko für Ranzigwerden besteht, mit entsprechenden Konsequenzen für Akzeptanz bzw. Vitamin-E-Bedarf. Soja-, Mais- und Sonnenblumenöl haben sich bewährt. Auch Leinsaat- und Olivenöl scheinen eine gute Verträglichkeit zu besitzen. Im Handle werden speziellen Öle (z.B. Nachtkerzenöl) angeboten, die jedoch nur in besonderen Fällen, nach tierärztlicher Anweisung, geben werden sollten.
Unter Fetten tierischer Herkunft ist der Anteil an ungesättigten Fettsäuren in Wiederkäuerfetten am geringsten und nimmt über das Schweine- und Geflügelfett bis zum Fischöl zu. Entsprechend steigt die Verdaulichkeit. In tierischen Fetten heimischer Produktion sind die Gehalte an chlorierten Kohlenwasserstoffen gering und kritisch.
Schokolade und andere Süßigkeiten
Sie zählen nicht zu den notwendigen Futtermitteln für Hunde. Gleichwohl werden sie gefüttert, weil sie von den meisten Hunden sehr begehrt sind. aus ernährungsphysiologischer Sicht ist die Fütterung von Schokolade und Bonbons an Hunden überflüssig, häufig sogar nachteilig. Es handelt sich um einseitig zusammen gesetzte, reine Energielieferanten, die meistens keine lebenswichtigen Nährstoffe enthalten. Infolge der guten Akzeptanz bestehet stets die Gefahr überhöhter Energieaufnahmen bei gleichzeitig ungenügender Versorgung mit anderen Nährstoffen. Verfettungen und Mangelkrankheiten sind die Folge, ebenso wie Kariesbildung an den Zähnen. Schokolade enthält mehr oder weniger große Theobrominmengen.
Nach einseitiger, länger andauernder Verfütterung sind infolge der kumulativen Wirkung des Theobromins sogar Vergiftungen beschrieben worden. Also Pfoten weg von Schokolade!!!
Andere Süßigkeiten wie Marzipan, Kekse etc. haben ähnliche Nachteile. Bei Salzgebäck ist der hohe Nachteil an Salz zu berücksichtigen, der insbesondere Hunden mit Hererkrankungen schaden.
Mineralstoffe- und vitaminhaltige Einzelfuttermittel und sonstige Produkte
Unter den Einzelmineralien zur Ergänzung verschiedener mineralstoffarmer Futtermittel sind kohlensaurer Futterkalk und Viehsalz von Bedeutung. Während die Aufnahme von zusätzlichen angeboten Salz keine Schwierigkeiten macht, muß der kohlensaure Futterkalk mit anderen Komponenten gut vermischt werden, um aufgenommen zu werden. Auch zerkleinerte Eierschalen sind für die Kalzium Ergänzung der Portion geeignet, ebenso wie Kalzium-Lacktat und Kalzium-Zitrat. Der Hund verwertet das Kalzium aus diesen Verbindungen kaum besser als aus kohlensauerem Futterkalk. Knochenfuttermehl (aus entfetteten und entleimten Knochen) oder Futterknochenschrot (aus entfetteten Knochen mit noch etwa 15% Rohprotein) liegen Kalzium, Phosphor sowie geringe Mengen an Magnesium , Natrium und Zink. Aufgrund ihres spezifischen Geruchs haben sie eine gute Akzeptanz. Als mineralstoffreiches Naturprodukt ist Seealgenmehl bleibt. Es zeichnet sich durch einen hohen Jodgehalt aus. Überdosierungen sind zu vermeiden, da Jod im Überschuss schädlich wirken kann.
Für Versorgung der Hundes mit den Vitaminen A und D erden Lebertran oder Lebertranemulsionen kaum noch genutzt. Als natürliche sind Leber, für Vitamin E Weizenkeimlinge zu nennen. Als Lieferant für B-Vitamin kommt entbitterte Bierhefe in Betracht. Hinweise zu Vitaminpräparaten können sie beim Ihrem Tierarzt bekommen. Bierhefe ist gut bei Fellwechsel, erwerben Sie die Bierhefe nur im Drogeriemarkt oder im Reformhaus, diese ist in Lebensmittelqualität, 1 Teelöffel täglich übers Futter, sie ist auch sehr schmackhaft.
Auch dies sollte noch erwähnt werden:
Die US-Gesundheitsbehörde registrierte eine erhöhte Krebsgefahr und die Zunahme von Herzproblemen durch ranziges Fett. Hunde erkranken immer häufiger an Krebs und Allergien. Verursacher sind unter anderem Futterbeigaben wie Sojabohnen, Weizen, Mais. Weißem Reis fehlen drei Viertel seiner ursprünglichen Nährstoffe, Braureis ist ein Abfall davon. Tierische Fette müssen für Hundefutter dehydriert werden - sie werden dabei ranzig. Sonnenblumenöl hat das ungünstigste Verhältnis an ungesättigten Omega-Fettsäuren, wobei Tumore entstehen und deren Wachstum gefördert werden: keine Omega-3-Fettsäuren, dafür 233 Teile Omega-6-Fettsäuren. Als tierische Nebenerzeugnisse gelten Schnäbel, Füße, Federn, Hufe, Fell, Darm und Mägen samt Inhalt. Tierische Fette bedeutet noch lange nicht Rinder oder Hühnerfett, die können auch von ausgekochte überfahrene Tiere sein z.B. Hunde Katzen Hasen usw.. Pflanzliche Nebenerzeugnisse sind z.B. Mais, Weizen sowie er auf dem Fels steht, das heißt nicht nur der Kolben oder die Ähren sind geschrotet, sondern alles die ganze Stange bzw. der Halm, Gemüseabfälle was meist von den Bauern nicht verkauft werden kann. Auch ist mir aus erster Hand bekannt, was z.B. mit einem Schwein das im Stall tot gefunden wurde passiert, es wird zu Hunde oder Katzenfutter verarbeitet.
Auch Deutscheskopffleisch vom Rind ist seit der BSE-Krise nicht mehr zu erhalten, der Rinder Kopf darf nicht mehr aus den Schlachthöfen heraus, was dort mit den Köpfen geschieht lässt sich nur erahnen (ob es nicht vielleicht doch noch ins Hundefutter kommt, darüber möchte man wohl besser nicht nachdenken). Kopffleisch das man z.B. in Zoofachgeschäften tiefgefroren oder getrocknet bekommt ist aus dem Ausland!
Energie- und Nährstoffgehalte in Futtermitteln für Hunde
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In 100 g Frischsubstanz sind enthalten |
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Trocken- substanz |
Rohfett |
Stickstoff freie Extraktstoffe |
Rohfaser |
verdauliches Rohprotein |
verdauliche Energie |
Calcium |
Phosphor |
Natrium |
|
|
(g) |
(g) |
(g) |
(g) |
(g) |
(MJ) |
(mg) |
(mg) |
(mg) |
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A. Einzelfuttermittel tierischer Herkunft |
|
1.Fleisch |
|
|
|
|
|
|
|
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|
Kalbfleisch Keule |
32 |
10 |
0,9 |
|
19 |
086 |
=10 |
=150 |
-70 |
|
Rindfleisch |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
reines Muskel fleisch, ohne Fett |
27 |
4 |
1,0 |
|
20 |
0,53 |
=10 |
=150 |
=70 |
|
Spannrippe |
42 |
22 |
1,0 |
|
17 |
1,27 |
=10 |
=150 |
=70 |
|
Kopffleisch |
45 |
26 |
1,0 |
|
16 |
1,40 |
=10 |
=150 |
=70 |
|
Schweinefleisch |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Kotelett |
48 |
31 |
0,8 |
|
14 |
1,54 |
=10 |
=150 |
=70 |
|
Eisbein |
30 |
16 |
0,8 |
|
11 |
0,90 |
=10 |
=150 |
=70 |
|
Bauch |
56 |
42 |
0,8 |
|
11 |
1,89 |
=10 |
=150 |
=70 |
|
Hammelfleisch |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Brust |
51 |
37 |
0,8 |
|
11 |
1,70 |
=10 |
=150 |
=70 |
|
Pferdefleisch fettarm |
26 |
4,5 |
1,5 |
|
18 |
0,63 |
=10 |
=150 |
=70 |
|
Hühner-/Puten- fleisch |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Brust |
26 |
0,9 |
1,0 |
|
22 |
0,58 |
=10 |
=150 |
=70 |
|
Keule |
26 |
3,0 |
1,0 |
|
20 |
0,60 |
=10 |
=150 |
=70 |
|
Klare Brühe |
2,3 |
0,5 |
0,2 |
|
0,4 |
0,03 |
=1 |
=4 |
=500 |
|
2.Frische Innereien und Schlachtabfälle |
|||||||||
|
Leber: Rind u. Schwein |
28 |
5,0 |
3,0 |
|
19 |
0,67 |
7 |
360 |
80 |
|
Niere: Rind u. Schwein |
24 |
6,1 |
1,0 |
|
15 |
0,62 |
9 |
240 |
190 |
|
Pansen: Rind geputzt |
20 |
7,0 |
0,5 |
|
11 |
0,55 |
20 |
40 |
20 |
|
Pansen Rind ungeputzt |
28 |
5,0 |
0,6 |
1,1 |
19 |
0,67 |
120 |
130 |
50 |
|
Blättermagen Rind |
21 |
5,0 |
0,5 |
- |
14 |
0,54 |
90 |
80 |
80 |
|
Labmagen: Rind |
22 |
9,0 |
0,6 |
- |
11 |
0,63 |
90 |
80 |
80 |
|
Magen: Schwein |
31 |
14 |
0,7 |
0,7 |
14 |
0,90 |
20 |
115 |
90 |
|
Rinderenden, Rektum u. Haut |
20 |
4,0 |
0,5 |
- |
14 |
0,51 |
120 |
130 |
80 |
|
Darm, Schwein (Schw.krausen) |
29 |
15 |
0,5 |
- |
12 |
0,88 |
120 |
130 |
80 |
|
Fettenden, Schwein |
35 |
23 |
0,5 |
- |
10 |
1,14 |
120 |
130 |
80 |
|
Lunge, Rind |
19 |
2,7 |
0,4 |
|
14 |
0,42 |
6 |
180 |
140 |
|
Lunge u. Schlund, roh, Rind |
30 |
10 |
1,3 |
|
17 |
0,82 |
6 |
180 |
140 |
|
Lunge: Schwein |
26 |
7,0 |
1,0 |
|
16 |
0,67 |
6 |
180 |
140 |
|
Herz: Schwein |
25 |
6,0 |
1,5 |
|
16 |
0,59 |
6 |
215 |
95 |
|
Herz: Rind |
24 |
6,0 |
1,5 |
|
16 |
0,59 |
6 |
215 |
95 |
|
Milz: Schwein |
23 |
5,0 |
0,4 |
|
15 |
0,62 |
13 |
260 |
95 |
|
Milz: Rind |
25 |
2,4 |
1,7 |
|
18 |
0,56 |
13 |
280 |
95 |
|
Euter: Rind |
24 |
8,5 |
0,8 |
|
12 |
0,64 |
115 |
160 |
155 |
|
Knochen+Mark u. Fett: Rind |
79 |
21 |
1,0 |
|
8-11 |
0,90 |
13800 |
6200 |
360 |
|
Schwarten: Schwein |
57 |
24 |
0,5 |
|
29 |
1,51 |
|
|
|
|
Rückenspeck: Schwein |
93 |
91 |
|
|
1,5 |
3,47 |
2 |
13 |
21 |
|
3.Verarbeitungsprodukte von Schlachtabfällen |
|
Fleischknochen- mehl >30% Asche |
93 |
9,0 |
3,0 |
|
4,1 |
1,34 |
15200 |
7300 |
940 |
|
Tierkörpermehl bzw. Tiermehl |
90 |
6,0 |
4,0 |
0,4 |
50 |
1,48 |
5700 |
3750 |
520 |
|
Futterknochen- schrot, nicht entleimt |
90 |
0,2 |
4,1 |
0,7 |
11 |
0,32 |
18000 |
8700 |
680 |
|
Grieben |
55 |
22 |
0,1 |
|
29 |
1,54 |
270 |
450 |
660 |
|
4. Wurstwaren |
|
Leberwurst |
56 |
41 |
0,9 |
|
12 |
1,85 |
40 |
155 |
800 |
|
Fleischwurst |
44 |
30 |
1,0 |
|
11 |
1,70 |
14 |
128 |
829 |
|
Frühstücksspeck durchwachsen |
80 |
65 |
1,0 |
|
8,6 |
2,70 |
15 |
110 |
1850 |
|
5. Fische und Fischmehl |
|
Hering |
37 |
19 |
- |
|
16 |
1,13 |
40 |
150 |
70 |
|
Schellfisch |
25 |
0,1 |
- |
|
17 |
0,42 |
10 |
170 |
65 |
|
6. Milch und Milchprodukte |
|
Vollmilch |
13 |
4,1 |
4,9 |
|
3,3 |
0,31 |
115 |
95 |
40 |
|
Magermilch |
9 |
0,1 |
4,8 |
|
3,2 |
0,16 |
115 |
95 |
30 |
|
Trockemager- milch, sprühge- trocknet |
96 |
0,6 |
52 |
|
33 |
1,60 |
1300 |
1000 |
510 |
|
Kondensmilch 7,5% Fett |
25 |
7,5 |
9,7 |
|
5,9 |
0,58 |
230 |
215 |
100 |
|
Quark, mager |
21 |
0,5 |
2,7 |
|
15 |
0,43 |
70 |
190 |
35 |
|
Hüttenkäse, 20% Fett i.d.TS |
22 |
4,5 |
2,5 |
|
13 |
0,51 |
95 |
150 |
230 |
|
Emmentaler Käse 40% Fett i. d. TS |
65 |
30 |
3,5 |
|
23 |
1,75 |
1100 |
810 |
580 |
|
7. Ei und Eiprodukte |
|
Vollei (roh, ohne Schale) |
26 |
11 |
0,7 |
|
5-8 |
0,59 |
60 |
200 |
120 |
|
Vollei, gekocht |
27 |
12 |
0,9 |
|
11 |
0,75 |
50 |
240 |
110 |
|
Eiweiß, roh |
13 |
0,2 |
1,0 |
|
7 |
0,17 |
11 |
21 |
170 |
|
B. Einzelfuttermittel pflanzlicher Herkunft |
|
1. Getreidekörner (inkl. Schrote, Mehle, Flocken) |
|
Weizen, zerkleinert, aufgeschlossen |
88 |
1,7 |
70 |
2,5 |
9,6 |
1,56 |
60 |
330 |
25 |
|
Mais, zerkleinert, aufgeschlossen |
87 |
4,1 |
70 |
2,4 |
7,5 |
1,57 |
35 |
280 |
25 |
|
Hafer, zerkleinert, aufgeschlossen |
89 |
4,7 |
60 |
10 |
9,0 |
1,58 |
110 |
310 |
35 |
|
Reis, ungeschält |
89 |
2,2 |
64 |
8,7 |
7,0 |
1,30 |
45 |
325 |
10 |
|
Reis, poliert |
89 |
0,3 |
81 |
0,1 |
6,0 |
1,43 |
6 |
120 |
6 |
|
Reis, gekocht |
28 |
0,1 |
25 |
0,03 |
2,0 |
0,5 |
19 |
38 |
2 |
|
Weizenmehl, Typ 405 |
87 |
1,0 |
74 |
0,2 |
9,9 |
1,56 |
20 |
80 |
2 |
|
Hafermehl |
89 |
1,9 |
72 |
2,8 |
9,0 |
1,63 |
55 |
405 |
65 |
|
Weizenflocken aufgeschlossen |
98 |
1,6 |
81 |
1,6 |
8,5 |
1,66 |
40 |
310 |
- |
|
Maisflocken, aufgeschlossen |
98 |
3,0 |
82 |
2,3 |
7,7 |
1,70 |
15 |
60 |
- |
|
Haferflocken |
91 |
7,6 |
66 |
3,0 |
11 |
1,69 |
80 |
390 |
5 |
|
2. Brot und Teigwaren |
|
Roggenbrot |
60 |
1,0 |
51 |
1,2 |
2,9 |
0,78 |
29 |
140 |
550 |
|
Roggenvollkorn- brot |
57 |
1,2 |
46 |
2,5 |
4,4 |
0,78 |
43 |
220 |
525 |
|
Weizenbrot (Weißbrot) |
61 |
1,2 |
50 |
1,2 |
5,5 |
0,83 |
60 |
90 |
385 |
|
Spaghetti, gekocht |
16 |
0,6 |
13 |
- |
2,0 |
0,29 |
7 |
35 |
5 |
|
3. Nebenprodukte der Getreideverarbeitung |
|
Weizenkeime, aufgeschlossen |
87 |
7,1 |
47 |
3,3 |
19 |
1,34 |
90 |
900 |
10 |
|
Weizenkleie |
86 |
3,9 |
52 |
11 |
11 |
1,08 |
160 |
1100 |
50 |
|
Weizenkleber, getrocknet |
91 |
0,7 |
11 |
- |
67 |
1,86 |
80 |
225 |
- |
|
Maiskleber, getrocknet |
93 |
5,0 |
18 |
1,5 |
58 |
1,87 |
- |
- |
- |
|
Biertreber, getrocknet |
91 |
7,8 |
40 |
16 |
20 |
1,54 |
400 |
650 |
50 |
|
4. Leguminosen und andere Samen |
|
Erbsen, gekocht* |
86 |
1,3 |
54 |
5,8 |
19 |
1,19 |
90 |
480 |
25 |
|
Gartenbohnen, gekocht* |
89 |
1,5 |
58 |
4,0 |
18 |
1,22 |
180 |
430 |
2 |
|
Linsen, gekocht* |
88 |
0,6 |
58 |
3,9 |
20 |
1,23 |
70 |
340 |
4 |
|
Leinsamen |
89 |
32 |
23 |
7,7 |
18 |
2,01 |
250 |
480 |
80 |
|
5. Nebenprodukte der Öl- und Fettherstellung |
|
Sojabohnenextrakt- schrot, entschält |
89 |
0,8 |
29 |
2,9 |
43 |
1,50 |
285 |
680 |
30 |
|
Sojabohnenextrakt- schrot nicht entschält |
88 |
0,9 |
30 |
5,9 |
36 |
1,38 |
270 |
620 |
20 |
|
Sojabohnenfeinmehl |
96 |
23 |
26 |
1,0 |
34 |
2,09 |
- |
- |
- |
|
Sojaproteinsolat |
94 |
2,3 |
1,3 |
- |
70 |
2,10 |
125 |
590 |
110 |
|
Leinextraktions- schrot |
89 |
1,6 |
37 |
9,5 |
28 |
1,27 |
410 |
870 |
100 |
|
6. Hefen |
|
Bäckerhefe, frisch |
29 |
1,2 |
9,0 |
0,3 |
14 |
0,46 |
30 |
610 |
30 |
|
Bäckerhefe, getrocknet |
91 |
5,5 |
28 |
1,0 |
40 |
1,54 |
300 |
1300 |
50 |
|
7. Wurzeln und Knollen |
|
Kartoffeln, gedämpft |
22 |
0,1 |
18 |
0,6 |
1,7 |
0,33 |
10 |
60 |
1 |
|
Kartoffeln, gekocht |
22 |
0,1 |
15,4 |
2,5 |
2,0 |
0,33 |
10 |
60 |
1 |
|
Kartoffeln, Püree (Instant) |
92 |
5,4 |
67 |
2,0 |
10,8 |
1,80 |
120 |
310 |
1230 |
|
Möhren |
13 |
0,2 |
8,5 |
1,2 |
0,7 |
0,09 |
50 |
35 |
50 |
|
Rote Beete |
11 |
0,3 |
6,9 |
0,9 |
0,9 |
0,10 |
30 |
45 |
60 |
|
Zuckerrüben- schnitzel, getrocknet |
93 |
0,5 |
77 |
5,9 |
2,5 |
1,21 |
880 |
100 |
220 |
|
Karottenwürfel |
88 |
2,1 |
59,7 |
10,1 |
7,3 |
1,35 |
455 |
325 |
175 |
|
8. Gemüse u.a. |
|
Grünkohl, gekocht |
16 |
0,8 |
7,0 |
2,0 |
2,5 |
0,21 |
130 |
45 |
40 |
|
Spinat |
8 |
0,5 |
6,5 |
1,4 |
1,4 |
0,12 |
120 |
60 |
15 |
|
Luzernegrünmehl, künstl. getrocknet |
94 |
2,5 |
41 |
19 |
11 |
0,71 |
1800 |
290 |
175 |
|
Salat |
8,5 |
0,3 |
3,8 |
1,0 |
1,0 |
0,07 |
30 |
20 |
10 |
|
Tomaten |
6 |
0,2 |
3,8 |
0,5 |
0,7 |
0,06 |
50 |
20 |
15 |
|
9. Obst |
|
Apfel, gebacken |
16 |
0,2 |
14 |
0,8 |
0,2 |
0,18 |
9 |
10 |
2 |
|
Birnen, getrocknet |
18 |
0,3 |
15 |
1,7 |
0,3 |
0,21 |
15 |
20 |
2 |
|
Bananen |
25 |
0,4 |
20 |
0,5 |
1,6 |
0,25 |
7 |
30 |
1 |
|
Bananen, gebacken |
|
|
|
|
1,8 |
0,34 |
|
|
|
|
10. Fette und Öle |
|
Margarine |
90 |
81 |
|
|
|
2,99 |
13 |
15 |
100 |
|
Butter |
84 |
83 |
0,4 |
|
|
3,09 |
16 |
20 |
4 |
|
Schweineschmalz |
100 |
100 |
|
|
|
3,81 |
- |
- |
- |
|
Rindertalg |
98 |
97 |
|
|
|
3,64 |
|
7 |
11 |
|
Fischöl |
99 |
99 |
|
|
|
3,81 |
- |
- |
- |
|
Pflanzenöle |
100 |
100 |
|
|
|
3,80 |
15 |
|
|
|
11. Zucker und Stärke |
|
Rohrzucker (Saccarose) |
100 |
|
100 |
|
|
1,74 |
|
|
|
|
Getreidestärke |
89 |
0,1 |
87 |
0,2 |
|
1,53 |
25 |
60 |
20 |
|
Kartoffelstärke, aufgeschlossen |
84 |
0,4 |
83 |
0,1 |
|
1,47 |
20 |
50 |
20 |
|
12. Sonstiges ( was eigentlich nicht gefüttert werden sollte) |
|
Schokolade ("Gift") |
99 |
33 |
55 |
|
8,2 |
2,34 |
220 |
240 |
90 |
|
Bonbons |
97 |
1 |
94 |
|
0,9 |
1,66 |
- |
- |
- |
|
Marzipan |
91 |
25 |
57 |
|
6,8 |
1,95 |
43 |
220 |
5 |
Zeichenerklärung:
-: es liegen keine Unterlagen vor.
leere Spalten: der betreffende Stoff ist abwesend bzw. mit den üblichen analytischen Methoden nicht erfassbar
*: die Gehalte beziehen sich auf den Trockensubstanz-Gehalt des Ausgangsmaterials.
Die Gehalte an Mineralstoffen und Vitaminen können entsprechend Herkunft, Behandlung und Lagerung erheblich variieren.
Die aufgeführten Mittelwerte können daher nur zur ersten Orientierung dienen